Am 28. April haben Fachleute die 30 Nominierten für den Deutschen Kita-Preis 2026 bekanntgegeben. Aus rund 620 Bewerbungen wählten sie deutschlandweit 15 Kitas und 15 lokale Bündnisse für die zweite Runde aus. An der Entscheidung beteiligten sich die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), das Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung sowie das Institut Welt:Stadt:Quartier.
Die Nominierungen für den Deutschen Kita-Preis 2026
Nominiert in der Kategorie "Kita des Jahres"
Bayern
- Evangelisches Reggio-Kinderhaus, Günzburg
- AWO Kita Langweid, Langweid am Lech
Berlin
- Eltern-Initiativ-Kindertagesstätte Regenbogenkinder, Berlin-Reinickendorf
Brandenburg
- JuS Kita Kinderland, Oranienburg
Hamburg
- Kita Feuerwache, Hamburg
Hessen
- Kita Kleyerstraße, Frankfurt am Main
Mecklenburg-Vorpommern
- Naturkindergarten barfuss & gemüse, Wolgast
Nordrhein-Westfalen
- FABIDO TEK Am Rüggen, Dortmund
- CJD Kita Moosbeerenweg, Troisdorf
Rheinland-Pfalz
- Katholische Kita St. Laurentius, Gundheim
- Kita Wittlich-Neuerburg, Wittlich
Sachsen
- Kita in der LOUISE, Dresden
- AWO Kita Naseweis, Oelsnitz
Schleswig-Holstein
- DRK-Kita Blocksberg, Kiel
Thüringen
- Kita Riethspatzen, Erfurt
Nominiert in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres"
Baden-Württemberg
- Villa Kunterbunt Gosheim, Gosheim
- Bündnis Gelebte Inklusion, Korntal-Münchingen
- Bildungs- und Familienzentrum BiKiFa, Schwäbisch Gmünd
Hessen
- Schulstart mit Rückenwind, Ronshausen
Niedersachsen
- Initiative Kinder-Bewegungsstadt, Osnabrück
- Bündnis für familienorientierte frühkindliche Bildung, Wolfsburg
Nordrhein-Westfalen
- Neu im Leben, Bonn
- Wurzeln fürs Leben, Dortmund
- Pinocchio Interessengemeinschaft, Solingen
Sachsen-Anhalt
- Kneipp-Netzwerk NaturVerbunden, Bad Schmiedeberg
- Aufwind Wanzleben-Börde, Wanzleben-Börde
Thüringen
- SPORT VERNETZT Jena, Jena
- Begegnungsraum Rudolstadt, Rudolstadt
Besonderes Engagement auszeichnen
Die Auszeichnung wird seit 2018 vom Bundesbildungsministerium und der DKJS gemeinsam mit weiteren Partnern vergeben. Ausgezeichnet werden Einrichtungen und Netzwerke, die die Bedürfnisse und Interessen der Kinder in den Mittelpunkt stellen, Kinder, Familien und Mitarbeitende einbeziehen sowie ihre Arbeit gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Sozialraum kontinuierlich weiterentwickeln.
In den kommenden Wochen nehmen die Fachleute die Arbeit der Nominierten weiter in den Fokus. Auf Basis erweiterter Bewerbungsunterlagen und digitaler Interviews verschaffen sie sich ein fundiertes Bild der pädagogischen Qualität. Bis Ende Juni bestimmen sie jeweils acht Finalisten in den Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres". Im November entscheidet schließlich eine Jury, wer den Deutschen Kita-Preis 2026 erhält.
Der Deutsche Kita-Preis ist mit 110.000 Euro dotiert: Die Erstplatzierten erhalten je 25.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 15.000 Euro und 10.000 Euro. Alle weiteren Finalisten erhalten einen Anerkennungspreis von 1000 Euro.
Der Deutsche Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesbildungs- und -familienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der DFL Stiftung, dem Didacta-Verband, der Marke ELTERN, der Heinz und Heide Dürr Stiftung und der Soziallotterie freiheit+. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.