Eine Frau hebt die Hand und sagt "stopp"
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Frauen vor Gewalt schützen

Jeder Mensch hat das Recht darauf, gewaltfrei zu leben. Gewalt schränkt die Betroffenen in ihrer Entfaltung und Lebensgestaltung ein. Frauen sind in besonderem Maße von spezifischen Gewaltformen betroffen.

  • Gewalt hat viele Gesichter und sie begegnet uns überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. Sie beginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen und Kontrolle sind Formen von Gewalt.

  • Von Gewalt betroffene Frauen und Männer brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe sowie qualifizierte Beratung und Unterstützung. Hier finden sie Anlaufstellen, an die sich auch Angehörige und Freunde sowie Fachkräfte wenden können.

  • Das Gewalthilfegesetz sichert den Zugang zu Schutz- und Beratungsangeboten bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt. Betroffene erhalten künftig die Hilfe und Unterstützung, die sie in ihrer individuellen Lage brauchen.

  • Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesfrauenministeriums war von 2019 bis 2024 Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.

Aktuell

Frauen vor Gewalt schützen Dr. Petra Volke als Kandidatin für Expertengruppe vorgeschlagen

Das Bundesfrauenministerium hat Dr. Petra Volke als deutsche Kandidatin für die Expertengruppe GREVIO des Europarats vorgestellt - ein bedeutender Beitrag Deutschlands zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt.

Karin Prien, Alexander Dobrindt und Holger Münch bei der Bundespressekonferenz

"Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" Neue Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen veröffentlicht

Eine neue Dunkelfeldstudie des Bundeskriminalamts und des Bundesfrauenministeriums zeigt: Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund und Menschen der queeren Community sind besonders oft von Gewalt betroffen.

Zwei Frauen in einer Beratungssituation bei SAIDA

Neues Online-Angebot Digitales Lernangebot stärkt Kinderschutz bei Genitalverstümmelung

"Wissen schützt!": Ab sofort unterstützt ein neues Online-Angebot Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit und Verwaltung dabei, Mädchen wirksam vor Genitalverstümmelung zu schützen.