Eine Frau hebt die Hand und sagt "stopp"
© BMBFSFJ

Frauen vor Gewalt schützen

Jeder Mensch hat das Recht darauf, gewaltfrei zu leben. Gewalt schränkt die Betroffenen in ihrer Entfaltung und Lebensgestaltung ein. Frauen sind in besonderem Maße von spezifischen Gewaltformen betroffen.

  • Gewalt hat viele Gesichter und sie begegnet uns überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. Sie beginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen und Kontrolle sind Formen von Gewalt.

  • Von Gewalt betroffene Frauen und Männer brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe sowie qualifizierte Beratung und Unterstützung. Hier finden sie Anlaufstellen, an die sich auch Angehörige und Freunde sowie Fachkräfte wenden können.

  • Das Gewalthilfegesetz sichert den Zugang zu Schutz- und Beratungsangeboten bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt. Betroffene erhalten künftig die Hilfe und Unterstützung, die sie in ihrer individuellen Lage brauchen.

  • Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesfrauenministeriums war von 2019 bis 2024 Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.

Aktuell

Junge Frau hält abwehrend beide Hände von sich gestreckt

Situation weiblicher Genitalverstümmelung Neue Schätzung zeigt deutlichen Anstieg der Fälle

In Deutschland sind 123.000 Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Das Bundesfrauenministerium setzt sich gegen diese gravierende Menschenrechtsverletzung und schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt ein.

Gruppenbild

70. UN-Frauenrechtskommission FRK-Dialogforum im Bundesfrauenministerium gestartet

Am 5. Dezember hat auf Einladung von UN Women Deutschland e.V. und dem Deutschen Frauenrat die Vorbereitung auf die 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (FRK) mit einem Dialogforum im Bundesfrauenministerium begonnen.

Petra Bahr

Frauen vor Gewalt schützen Prostituiertenschutz-Kommission nimmt Arbeit auf

Die von Karin Prien eingesetzte Expertenkommission zur Verbesserung des Schutzes von Prostituierten hat die Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Zwangsprostitution und Menschenhandel zu erarbeiten.