Mit der Einwilligung von Nutzenden dieser Webseite verwendet das BMBFSFJ (Verantwortlicher) ein Webverhalten- Analysetool (Matomo), um das Angebot auf dieser Webseite kontinuierlich zu verbessern. Dieses Skript ermöglicht die Speicherung bzw. den Zugriff auf die Endeinrichtung. Die verarbeiteten Daten werden nach 90 Tagen gelöscht. Nach Erteilung der Einwilligung oder Ablehnung wird das Banner für 365 Tage deaktiviert.
Ein Widerruf der Einwilligung ist jederzeit möglich, die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bleibt bis zum Zeitpunkt des Widerrufs unberührt.
Verarbeitete Daten:
IP-Adresse,
Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell,
Betriebssystem-Version,
Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins,
aufgerufene URLs,
die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site),
Verweildauer,
heruntergeladene PDFs,
eingegebene Suchbegriffe.
Technologie
Eingesetzt wird ein Tool, dass das Webverhalten analysiert (Matomo). Auf Basis der gesammelten Daten wird das Navigationsverhalten von Nutzenden erkannt und analysiert. Mit der Einbindung und der Auslieferung eines Skriptes (matomo.js) werden durch den Dienst Informationen auf der Einrichtung des Nutzenden gespeichert bzw. auf Informationen zugegriffen, die bereits in der Endeinrichtung gespeichert waren.
Zweck der Verarbeitung
Zweck der Datenverarbeitung ist die Verbesserung der Struktur und Gestaltung des Webseitenangebotes.
Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a) Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Verbindung mit § 25 Abs. 1 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG).
Ein Widerruf der Einwilligung ist jederzeit möglich, die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bleibt bis zum Zeitpunkt des Widerrufs unberührt. Die Möglichkeit des Widerrufs der Einwilligung erscheint oben auf der Webseite, wenn Sie auf die Datenschutzerklärungen klicken.
Speicherdauer
Die Daten werden umgehend pseudonymisiert und nach 90 Tagen gelöscht.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.
Sieger von Karikaturen über Alter und Humor ausgezeichnet
Aktuelle Meldung
Traditionell falsche Bilder über das Alter mit Humor korrigieren und dabei Altersdiskriminierung bloßstellen: das ist Ziel des Karikaturenwettbewerbs "Wer zuletzt lacht…". Am 8. Oktober wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet.
Michael Brand beglückwünscht in seiner Rede die Preisträgerinnen und Preisträgern des Karikaturenwettbewerbs "Wer zuletzt lacht..." für neue Altersbilder
Kategorie 1: "Zwischen ewiger Jugend und Verletzlichkeit"
1. Preis: "Für immer dehnen" von Michi Brezel. Jurybegründung: "Dass er sich nach der Rumpfbeuge nicht mehr aufrichten kann, ist weniger komisch als die lakonische Beiläufigkeit, mit der sie eine massive Langhantel hält - physiologisch unmöglich. Ganz nebenbei drehen die Figuren Geschlechterstereotypen um."
Kategorie 1: "Zwischen ewiger Jugend und Verletzlichkeit"
2. Preis: "20/60" von Uli Döring, Jurybegründung: "Der ältere Patient parodiert mit seiner Antwort den uralten Menschheitstraum von ewiger Jugend - und stellt indirekt die Frage, ob man gegen das Altern ankämpfen sollte. Sicher ist nur: Das Lachen darüber sollte einem nicht vergehen."
Kategorie 1: "Zwischen ewiger Jugend und Verletzlichkeit"
3. Preis: "Gut aussehen" von BECK. Jurybegründung: "Zwei ältere Herren lassen in der Tradition von Waldorf und Statler einen bitteren Witz auf eigene Kosten - ein wunderbar gezeichnetes Lehrstück in der Kunst des Loslassens."
Kategorie 2: "Zwischen Kreuzfahrt und knapp bei Kasse"
1. Preis: "Aktivrente" von Tom Fiedler. Jurybegründung: "Muss der alternde Jongleur mit Gehstock etwas hinzuverdienen oder sucht er das Publikum? Das Paar im teuren Wohnmobil kennt dieses Problem offensichtlich nicht. Schweres Thema, leicht verpackt und hervorragend gezeichnet."
Kategorie 2: "Zwischen Kreuzfahrt und knapp bei Kasse"
2. Preis: "Enkeltrick" von Bettina Schipping. Jurybegründung: "Die überraschende Pointe: Die reife Dame ist nicht das Opfer, sondern die Täterin: ein Frontalangriff auf stereotype Vorstellungen von Seniorinnen als leichter Beute für jüngere Kriminelle"
Kategorie 2: "Zwischen Kreuzfahrt und knapp bei Kasse"
3. Preis: "Arbeit bis zum Exitus" von Almuth Schierwater. Jurybegründung: "Die einen genießen den Ruhestand bei einem Kaffee, die anderen müssen für ihren Lebensunterhalt weiterarbeiten: genau so ist die Wirklichkeit, in verschiedenen Grautönen und mit sparsamen Mitteln passend in Szene gesetzt."
1. Preis: "Boomer" von Til Mette. Jurybegründung: "Nicht alle Jugendlichen sind politisch hellwach und es sind eben auch ältere Menschen, die geschlechtergerechte Sprache einfordern. Die Wirklichkeit ist vielschichtig, was diese Karikatur auf originelle und unerwartete Weise zeigt."
2. Preis: "Eltern zu Besuch" von Karl-Heinz Brecheis. Jurybegründung: "Leben die geburtenstarken Boomer-Jahrgänge auf Kosten der Jüngeren? In diesem Wimmelbild verhält es sich eher umgekehrt – zugleich ein kritischer Kommentar zu den Folgen überbehütender Erziehung."
3.Preis: "Challenge" von Ari Plikat. Jurybegründung: "Diese Dame kennt Social Media, lebt am Puls der Zeit und ist schlagfertig, vielleicht sogar mehr als der brave Junge. Nicht nur ihre Antwort ist pfiffig, sondern auch der einzigartige Zeichenstil."
Kategorie 4. "Zwischen Smartwatch und Wählscheibe"
Platz 1: "Fitnessuhr" von Martin Zak. Jurybegründung: "Sie kontrolliert, er schummelt, und ganz nebenbei führt der Autor den blinden Glauben an Apps vor: Es stimmt nicht alles, was auf einem Bildschirm zu sehen ist."
Kategorie 4: "Zwischen Smartwatch und Wählscheibe"
Platz 2: "Podcast" von Katharina Greve. Jurybegründung: "Hier ist die Oma die digital kompetenteste Person im Raum und nutzt ihr Know-how völlig selbstverständlich. Eine vielschichtige und liebevolle Zeichnung, die altersstereotype Zuschreibungen umkehrt."
Kategorie 4: "Zwischen Smartwatch und Wählscheibe"
Platz 3: "Mit Handy bezahlen" von Michi Brezel. Jurybegründung: "Ältere Menschen lassen sich trotz Orientierungsproblemen im digitalen Neuland nicht abhalten, was mitunter zu Missverständnissen führt. Diese Tragikomik fängt die Karikatur in einer einfachen Pointe ein."
Am 8. Oktober 2026 wurden die Siegerinnen und Sieger des Karikaturen-Wettbewerbs "Wer zuletzt lacht… - Karikaturenwettbewerb für neue Altersbilder" ausgezeichnet. Michael Brand, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesseniorenministerium, und Margit Hankewitz, Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), überreichten die insgesamt zwölf Preise.
Michael Brand: "Ältere Menschen bringen nicht nur Tonnen an Erfahrung und Kompetenz, sondern auch Tonnen an Humor mit. Immer stärker fließt auch das in die öffentliche Wahrnehmung vom Alter ein. Das eigene Bild - oder Zerrbild - vom Alter prägt den Blick auf andere, und es prägt dabei auch das Bild auf eigenes Älterwerden, auf das, was wir uns selbst im Alter zutrauen.
Falsche und auch dumme Vorurteile über das Alter in Karikaturen zu verdichten, bringt nicht nur Lachen, sondern zudem auch Nachdenklichkeit hervor. Durch Überzeichnen von Klischees werden überkommene Vorstellungen zum Alter mit Humor ins Lächerliche gezogen und zurecht hinterfragt. Vor allem darin liegt der besondere Wert des Wettbewerbs 'Wer zuletzt lacht…'.
Allen Teilnehmern kann man für diese 'coolen' Beiträge nur gratulieren - sie liefern einen wichtigen, notwendigen und dabei humorvollen Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Diskurs zum Alter."
Humorvoll auf einseitige Altersbilder aufmerksam machen
In den vier Kategorien "Zwischen ewiger Jugend und Verletzlichkeit", "Zwischen Kreuzfahrt und knapp bei Kasse", "Zwischen Boomern und Generation Z" sowie "Zwischen Smartwatch und Wählscheibe" setzen sich die Beiträge mit einseitigen Altersbildern und Altersdiskriminierung auseinander.
Über 560 Karikaturen von Künstlerinnen und Künstlern zwischen acht und 88 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren für den Wettbewerb eingereicht worden. Eine unabhängige siebenköpfige Jury wählte daraus die prämierten Beiträge in den vier Kategorien aus. Das Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro.
Karikaturenwettbewerb "Wer zuletzt lacht…"
Der Karikaturenwettbewerb "Wer zuletzt lacht…" nimmt stereotype Vorstellungen vom Älterwerden und Altersdiskriminierung humorvoll in den Blick. Ziel des von der BAGSO durchgeführten und vom Bundesseniorenministerium geförderten Wettbewerbs ist es, Vorurteile und einseitige Altersbilder humorvoll aufzugreifen, auf das Thema Altersdiskriminierung aufmerksam zu machen und eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen.