Bundesbildungsministerin Karin Prien hat am 11. Mai in Brüssel am Bildungs- und Jugendministerrat teilgenommen - dem Treffen der Bildungs- und Jugendministerinnen und -minister der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Die Mitgliedstaaten berieten über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Vorhaben in der europäischen Bildungs- und Jugendpolitik. Im Mittelpunkt stand dabei die Zukunft des Mobilitätsprogramms ERASMUS+. Seit fast 40 Jahren macht das Programm Europa für Millionen vor allem junger Menschen ganz konkret erlebbar – in der Schule, der Ausbildung, dem Studium oder der Erwachsenenbildung.
Karin Prien: "Mit dem heutigen Beschluss zu ERASMUS+ setzen wir gemeinsam mit den Mitgliedstaaten einen wichtigen Meilenstein auf dem Verhandlungsweg hin zur neuen Verordnung, um den Erfolg des Programms ab 2028 fortzuschreiben. Bund und Länder ziehen hier auf europäischer Ebene an einem Strang."
Jugendpolitik auf EU-Ebene stärken
Am Rande des Ministerrates tauschte sich die Bundesbildungsministerin mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen aus Frankreich, Irland, den Niederlanden, Österreich und Polen zu aktuellen Herausforderungen in der Bildungs- und Jugendpolitik aus. Auch Gespräche mit der Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission für soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge, Roxana Mînzatu, sowie dem EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, Glenn Micallef, und der EU-Kommissarin für Gleichstellung, Vorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, standen auf dem Programm.
Darüber hinaus ging Karin Prien mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments über aktuellen bildungs- und jugendpolitischen Vorhaben in Deutschland und auf europäischer Ebene ins Gespräch. Die Teilnahme von Karin Prien am Bildungs- und Jugendministerrat in Brüssel unterstreicht die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit für eine zukunftsorientierte Jugend- und Bildungspolitik. Am Bildungsministerrat nahm Karin Prien gemeinsam mit der Bundesratsbeauftragten für den Bildungsministerrat, der saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, teil.
Der Bildungs- und Jugendministerrat
Der Bildungs- und Jugendministerrat ist Teil des EU-Rates, einem der wichtigsten Entscheidungsorgane der EU. Dort kommen die zuständigen Fachministerinnen und -minister der 27 EU-Mitgliedstaaten zusammen, um unter anderem über Rechtsvorschriften der EU zu beraten, politische Maßnahmen zu koordinieren sowie von guten Praxisbeispiele anderer Mitgliedstaaten zu lernen.