Internationaler Tag der Roma

Sinti und Roma sind integraler Teil unserer Gesellschaft

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Das Bundesbildungs- und -familienministerium setzt sich aktiv gegen Antiziganismus ein © BMBFSFJ

Der Erste Welt-Roma-Kongress am 8. April 1971 markiert den internationalen Zusammenschluss von Sinti und Roma. Zurecht forderten sie das Ende der Diskriminierung, die formale Anerkennung sowie Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Respekt.

Trotz aller Fortschritte bleiben Diskriminierung und Antiziganismus ein drängendes Problem auch in unserer Gesellschaft. Zu viele Sinti und Roma sehen sich aus Furcht vor Diskriminierung noch immer zu oft veranlasst, ihre Identität nicht zu zeigen.

Karin Prien: "Der Internationale Tag der Roma erinnert auch daran, dass gleichberechtigte Teilhabe noch nicht erreicht ist. Zu viele Sinti und Roma erleben noch immer Benachteiligung oder gar Ausgrenzung - dem treten wir als Bundesregierung entschieden und aktiv entgegen. Gesellschaftliche Teilhabe und der Schutz vor Diskriminierung sind zentrale Aufgaben jeden staatlichen Handelns. Wir arbeiten weiter dafür, faire Chancen und gleichberechtigte Teilhabe für alle zu ermöglichen."

Michael Brand: "Der Internationale Tag der Roma ist ein guter Anlass, Sinti und Roma Anerkennung und Respekt zu zollen. Sie sind seit Jahrhunderten Teil unserer Gesellschaft und prägen unser Land mit. Es bleibt wichtiges politisches Anliegen, dies noch stärker in den Blick zu rücken, was Sinti und Roma für unsere Gesellschaft insgesamt beitragen. Diskriminierung bekämpft man am besten mit Aufklärung und Wertschätzung. Begegnung und gutes Miteinander sind dafür wichtige Grundlagen."

Antiziganismus? Nicht mit uns!

Mit einer Fassadenaktion setzt das Bundesbildungsministerium im April 2026 ein Zeichen gegen Antiziganismus und Diskriminierung. Unter dem Slogan "Antiziganismus? Nicht mit uns!" macht das Bundesbildungsministerium die Position der Bundesregierung deutlich und ruft dazu auf, sich gemeinsam für Gleichberechtigung und Respekt einzusetzen.