Am 29. Januar nahm der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesbildungsministerin, Michael Brand, an der Fachtagung Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) 2026 teil. Gemeinsam mit jungen Freiwilligendienstleistenden und pädagogischen Fachkräften tauschte er sich über die vielfältigen Bildungserfahrungen und demokratiestärkenden Wirkungen im FÖJ aus. Im Mittelpunkt stand dabei, wie die pädagogische Begleitung während des FÖJ möglichst praxisorientiert weiterentwickelt werden kann.
Michael Brand: "Freiwilliges Engagement ist eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft mit so prägenden Erfahrungen für junge Menschen. Es verankert Verantwortung für die Gemeinschaft und stärkt mit ihren Aktivitäten unsere demokratische Gesellschaft. Auch deshalb fördern und stärken wir die Jugendfreiwilligendienste noch einmal mehr."
Darüber hinaus betonte Michael Brand, wie wichtig eine gute Bildung für eine resiliente Demokratie ist. In Bezug auf die vielfältigen digitalen Informationsmöglichkeiten sei es von größter Bedeutung, dass junge Menschen Unterstützung bei der Einordnung von Informationsquellen erhielten, sodass sie diese kritisch hinterfragen und einordnen können.
Mit Bildung eine resiliente Demokratie stärken
In Impulsvorträgen und Workshops wurden Ideen zur Demokratiebildung im FÖJ beleuchtet. So gaben Dr. Luisa Girnus und Jonas Schmidt von der Freien Universität Berlin Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und präsentierten praktische Ansätze, wie beispielsweise Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in die pädagogische FÖJ-Begleitung integriert werden können. Kathleen Schkade und Janice Fuchs von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung entwickelten mit den Fachkräften und den Freiwilligendienstleistenden neue Ansätze für Demokratiebildung in der Seminararbeit für Freiwilligendienste.
FÖJ-Fachtagung und Förderung durch den Bund
Die FÖJ-Fachtagung ist ein jährlicher Praxisaustausch aller FÖJ-Akteure, bei dem zusätzlich die strategische Ausrichtung für die bundesweit bei den verschiedenen Trägern im FÖJ aktiven Fachkräfte im Mittelpunkt steht. Jährlich verrichten rund 3200 junge Menschen ein FÖJ in Einrichtungen der Landschafts-, Forst- und Tierpflege, in der ökologischen Landwirtschaft, in Nationalparks, in Natur- und Umweltschutzverbänden, in wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen oder in Unternehmen mit ausgewiesener Umweltkompetenz. Der Bund fördert die pädagogische Begleitung und Qualitätsentwicklung im FÖJ auf Grundlage des Jugendfreiwilligendienstegesetzes.