Deutsch-französische Zusammenarbeit

Mareike Lotte Wulf würdigt in Paris die Arbeit der UNESCO

Mareike Wulf hält ihre Festrede bei der Jubiläumsveranstaltung "75 Jahre Deutschland in der UNESCO" in Paris © Ständige Vertretung Deutschlands bei der UNESCO

Am 28. September reiste Mareike Lotte Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, anlässlich der Jubiläumsveranstaltung "75 Jahre Deutschland in der UNESCO" nach Paris. 

Sie nahm dort an den Feierlichkeiten unter dem Titel "Bringing UNESCO to the People: Designations as Drivers for Peace, Cooperation and Sustainable Development" teil. In ihrer Festrede würdigte sie die Arbeit der UNESCO und die guten deutsch-französischen Verbindungen. Besonders hob sie das gemeinsame ganzheitliche Bildungsverständnis hervor, das mit Bildungsgerechtigkeit, Wissenschaftsfreiheit und kultureller Vielfalt unerlässlich für eine resiliente Demokratie ist.

Mareike Lotte Wulf: "'Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden‘, so steht es in der Präambel der UNESCO-Verfassung von 1945, die aktueller nicht sein könnte. Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit entstehen durch die Begegnungen von Menschen, wechselseitiges Verständnis und Kooperation. Daher setzen wir uns gemeinsam mit der UNESCO ein für gute Bildung, ein tiefes Verständnis für unsere Geschichte und eine Wertschätzung des kulturellen Erbes und der Natur."

Austausch zur beruflichen Bildung

Während der Reise führte Mareike Lotte Wulf zudem ein Gespräch mit der beigeordneten Ministerin für berufliche Bildung und Berufsausbildung, Sabrina Roubache, zur bi- und multilateralen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung. Dabei betonte sie die Bedeutung von besserer Bildung für die Zukunftsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Länder.