Am 24. März empfing Bundesfrauenministerin Karin Prien anlässlich des Deutsch-Französischen Tages des Bundesbildungs- und familienministeriums ihre französische Amtskollegin, Ministerin für die Gleichstellung der Geschlechter und den Kampf gegen Diskriminierung, Aurore Bergé, in Berlin. Der Deutsch-Französische Tag im Bundesbildungs- und Familienministerium bietet jährlich die Gelegenheit, die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit beider Länder in zentralen gesellschaftspolitischen Fragen zu vertiefen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Bekämpfung von Antisemitismus sowie die Förderung von Gleichstellung und Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) für Mädchen und Frauen.
Karin Prien: "Der Deutsch-Französische Tag ist Ausdruck der tiefen deutsch-französischen Freundschaft und der Überzeugung, dass Deutschland und Frankreich gemeinsam mehr erreichen können, als jedes Land für sich allein."
Zeichen gegen Antisemitismus setzen
Den Auftakt des Tages bildete ein gemeinsamer Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Im Anschluss einer gemeinsamen Kranzniederlegung diskutierten die beiden Ministerinnen mit dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, weiteren Expertinnen und Experten und einer Schülergruppe über Antisemitismusprävention durch Bildung und Kulturaustausch.
Für mehr Chancengerechtigkeit im MINT-Bereich
Am Nachmittag standen die MINT-Förderung von Frauen und Mädchen sowie die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz für die Gleichstellung im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Austausch mit Expertinnen wurden Impulse aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Beim abschließenden Gallery Walk konnten sich die Ministerinnen ein Bild von Projekten machen, die Chancengerechtigkeit MINT-Bereich stärken.