Demokratie, Selbstbestimmung und ein freies Europa

Karin Prien besucht Kyjiw

Karin prien steigt aus einem blauen Zug aus

Karin Prien trifft in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw ein. Die Themen des Besuchs: Unterstützung im Kampf für Demokratie, Selbstbestimmung und ein freies Europa

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Karin Prien mit Blumen und einem Teddybären in einer Kapelle

Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien gedenkt in einer Kapelle der im Krieg getöteten Kinder in Kyjiw

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Karin Prien legt einen Teddybären nieder

Als Zeichen der Anteilnahme legt Karin Prien einen Teddybären am Gedenkort nieder

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Karin Prien im Gespräch mit zwei Frauen vom PANDA Centre

Hilfe für im Krieg traumatisierte Kinder: Karin Prien besucht das PANDA (Protection AND Advocacy) Centre in Kyjiw, das Kindern aus russisch besetzten Gebieten psychologische Unterstützung und Rehabilitierungsprogramme im geschützten Rahmen bietet

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Gruppenfoto mit Karin Prien und Andriy Butenko

Beim anschließenden Besuch der PASCH-Schule in Kyjiw wird Karin Prien vom ukrainischen Bildungsminister Andriy Butenko begleitet

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Gruppenfoto mit Karin Prien und Andriy Butenko

Karin Prien übergibt zusammen mit Andriy Butenko (rechts im Bild) Bücher für eine neue Leseecke für alle Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schule

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Gruppenfoto mit Karin Prien

Anschließend verlegt Karin Prien im Beisein von Vertrerinnen und Vertretern der Stadtverwaltung Kyjiws sowie engagierten Schülerinnen und Schülern einen Stolperstein zu Ehren von Ilya Galant

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Karin Prien legt einen Stolperstein

Die Stolpersteinlegung für Ilya Galant steht symbolisch für das Andenken zu Ehren aller von den Nazis ermordeten ukrainischen Jüdinnen und Juden

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Karin Prien im Gespräch mit Vitali Klitschko

Am Abend nimmt Karin Prien neben Gästen wie Vitali Klitschko, ehemaliger Profiboxer und amtierender Bürgermeister von Kyjiw (links im Bild), an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit teil

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Karin Prien hält eine Rede am Rednerpult

In ihrer Begrüßungsrede betont Karin Prien die Solidarität Deutschlands gegenüber der Ukraine

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Karin Prien und Boris Ruge

Karin Prien und der deutsche Botschafter Boris Ruge (rechts im Bild) beim Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in der deutschen Botschaft Kyjiw

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Karin Prien und Denys Uliutin

Am 6. Oktober trifft Karin Prien den ukrainischen Minister für Sozialpolitik, Familie und Einheit, Denys Uliutin, zum bilateralen Gespräch

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Karin Prien überreicht Kindern ein Kuscheltier

Anschließend besucht Karin Prien den Kindergarten Nr. 480 in Kyjiw, der nach einem russischen Angriff mit Unterstützung aus Deutschland wiederaufgebaut wurde

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Karin Prien in einem Kindergarten

Gemeinsam mit der stellvertretenden ukrainischen Bildungsministerin Anastasiia Konovalova lässt sich Karin Prien die UNICEF-geförderte Einrichtung zeigen

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Karin Prien und Dani Dayan

In Kyjiw trifft Karin Prien außerdem Dani Dayan, den Vorsitzenden der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, zum Gespräch über Erinnerungskultur in der Ukraine

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Karin Prien auf dem Michaelsplatz in Kiew

Karin Prien auf dem Michaelsplatz in Kiew vor ausgebranntem Kriegsgerät, das dort als Mahnmal dient

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Karin Prien

Am Volks-Mahnmal auf dem Unabhängigkeitsplatz gedenkt Karin Prien der im Krieg Gefallenen

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Karin Prien

Karin Prien nimmt stellvertretend für die Bundesregierung an der Gedenkenveranstaltung zum 85. Jahrestag von Babyn Jar teil

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Karin Prien schüttelt Wolodymyr Selenskyj die Hand

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßt Karin Prien bei der Gedenkveranstaltung und bedankt sich für die Solidarität der Bundesregierung

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Karin Prien hält Rede

Anlässlich des 85. Jahrestag von Babyn Jar spricht Karin Prien über die Verantwortung für die Erinnerungskultur und jüdisches Leben

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Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien ist am Morgen des 5. Oktobers zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw eingetroffen. Der Besuch ist ein weiteres deutliches Zeichen der Bundesregierung für die Solidarität mit der Ukraine, die auch in diesen Tagen unter schweren Angriffen aus Russland leidet.

Karin Prien: "Ich komme nach Kyjiw, um zu zeigen: Wir stehen an der Seite der Ukraine und wir unterstützen dieses Land und seine Menschen im entschlossenen Kampf für die Demokratie, für staatliche Selbstbestimmung und ein freies Europa.

Unsere Unterstützung erwächst auch aus unserem Bewusstsein um die eigene Geschichte und aus unserer besonderen Verantwortung für Europa. Zugleich ist diese Partnerschaft keine Einbahnstraße: Wir wollen die Ukraine nicht nur unterstützen, sondern auch von ihr lernen und im beiderseitigen Interesse unsere Partnerschaft ausbauen.

Die Ukraine verteidigt in diesem Krieg nicht nur ihr Land, sondern auch ihre Gesellschaft und ihre demokratische Zukunft. Kinder und Jugendliche sind von den Folgen des Krieges besonders betroffen. Sie erleben Gewalt und Zerstörung, verlieren ihre Heimat, müssen mit traumatischen Erfahrungen leben und stehen nun vor dem fünften Kriegswinter.

Und dennoch zeigt dieses Land eine beeindruckende Stärke. Gesellschaftliche Resilienz ist kein abstrakter Begriff. Sie zeigt sich dort, wo Menschen füreinander einstehen - in Familien, Schulen, Jugendhilfe, Nachbarschaften und einer engagierten Zivilgesellschaft. Die Ukraine hat unter kaum vorstellbaren Bedingungen beeindruckende Erfahrungen mit gesellschaftlicher Widerstandskraft und steter Innovation gesammelt. Davon können auch wir als Gesellschaft lernen."

Schutz, Bildung und Zukunftsperspektiven der Kinder stärken

Ein Schwerpunkt des Besuchs liegt auf der Frage, wie Kinder und Jugendliche auch in der Krise Schutz, Bildung, Stabilität und Zukunftsperspektiven erhalten können. Karin Prien tauscht sich aus mit Regierungsmitgliedern, besucht unter anderem eine Schule und einen Kindergarten und verlegt einen Stolperstein im Gedenken an die unter den Nazis ermordeten ukrainischen Jüdinnen und Juden.