Equal Pay Day

Dr. Petra Bahr startet "Equal Pay Day"-Kampagne 2027

Am 18. September 2026 startet Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesgleichstellungsministerium, die "Equal Pay Day"-Kampagne 2027. Unter dem Motto "Generation Equal Pay!" wagt die Kampagne einen Blick in die Zukunft: Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der Frauen und Männer für gleiche und gleichwertige Arbeit selbstverständlich gleich bezahlt werden? Und was können wir heute dafür tun, dass diese Zukunft Wirklichkeit wird?

Der Auftakt der Kampagne findet am 18. September von 12:00 bis 13:00 Uhr statt und kann im Livestream auf YouTube verfolgt werden.

Dr. Petra Bahr: "Entgeltgleichheit ist eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen. Wir wollen Männer und Frauen dabei unterstützen, ihren Lebensunterhalt eigenständig zu sichern und ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Als Gleichstellungsministerium stärken wir dieses wichtige Ziel mit vielen Angeboten."


Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Vision einer "Generation Equal Pay": eine Arbeitswelt, in der Frauen und Männer gleiche Chancen haben, Care-Arbeit fair verteilt ist und Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht arbeiten, führen und wirtschaften können.

Mit Impulsen aus unterschiedlichen Perspektiven gestalten das Bundesgleichstellungsministerium, BPW Germany e.V., Wirtschaft ist Care, die Zukunftsforscherin Clara Jöster-Morisse, die Schauspielerin Nora Kühnlein und das "Equal Pay Day"-Team den Auftakt.
 

"Equal Pay Day"-Kampagne

Die "Equal Pay Day"-Kampagne hat das Ziel, die Aufmerksamkeit für die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu schärfen sowie deren Ursachen und Handlungsmöglichkeiten zu benennen. Das Bundesfamilienministerium fördert seit 2008 die "Equal Pay Day Kampagne", die von den Business and Professional Women e.V. in Deutschland initiiert wird.

Der nächste Equal Pay Day findet am 27. Februar 2027 statt. Der Aktionstag macht den Verdienstunterschied anschaulich: Bei einer Lohnlücke von 16 Prozent arbeiten Frauen rechnerisch bis zum 27. Februar unbezahlt, während Männer bereits seit dem 1. Januar bezahlt werden.