Deutscher Arbeitgebertag 2025

Bildungspolitik braucht gemeinsames Handeln

Mareike Wulf
Mareike Wulf plädiert beim Deutschen Arbeitgebertag für eine bessere frühkindliche Bildung © Christian Kruppa

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, Mareike Wulf, hat am 25. November auf Einladung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an einem Podiumsgespräch zur Bildungspolitik teilgenommen. Unter dem Titel "Klasse Zukunft: Wie wird das Bildungssystem wieder zur Nummer Eins?" diskutierte Mareike Wulf beim Deutschen Arbeitgebertag zu aktuellen Herausforderungen und Verbesserungen im Bildungssystem. Ebenfalls Teil der Diskussionsrunde waren Prof. Dr. Anne Sliwka vom Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Heidelberg, Personal-Vorstand Martin Seiler von der Deutsche Bahn AG, Angela Papenburg, die Vorsitzende des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT und Johannes Heinlein, der Chief Growth Officer des Project Management Institute.

Mareike Wulf: "Bildung und gut ausgebildete junge Menschen sind unsere wichtigste Ressource, damit Deutschland seinen Wohlstand erhalten kann. Zuletzt haben die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2024 deutliche Leistungsrückgänge in fast allen Bundesländern, Schularten und Schülergruppen aufgezeigt. Das müssen wir als Weckruf verstehen für entschlossenes gemeinsames Handeln. Bund und Länder müssen eine gemeinsame Kraftanstrengung unternehmen. Wir brauchen bessere frühe Sprachförderung, mehr Fokus auf Lesen, Schreiben und Rechnen sowie eine konsequente Qualitätssicherung in allen Schulen. Der Bund steht bereit, Verantwortung zu übernehmen."

Sprachentwicklung maßgeblich für Bildungserfolg

Mareike Wulf hob zudem den Stellenwert einer besseren frühkindlichen Bildung hervor, denn die Sprachentwicklung ist in den ersten Jahren eine der ersten Basiskompetenzen und maßgeblich für den Bildungserfolg. Gleichzeitig kommt es auf eine neue Evaluationskultur auf allen Ebenen des Systems an. Ein Eckpfeiler dazu ist die datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung, die in der 21. Legislaturperiode mit den Ländern entschieden vorangebracht werden soll.