Vom 8. bis zum 19. März 2027 findet die 71. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (FRK) im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt. Die FRK tagt zum Schwerpunktthema "Beschleunigung der Verwirklichung der Geschlechtergleichstellung und der Stärkung aller Frauen und Mädchen im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung". Unter Leitung von Bundesfrauenministerin Karin Prien werden auch 2027 wieder zivilgesellschaftliche Vertreterinnen und Vertreter in die Regierungsdelegation aufgenommen. Bewerbungen sind bis zum 6. November 2026 möglich.
Zivilgesellschaft bringt wichtige Expertise ein
Zivilgesellschaftliche und gemeinnützige Organisationen, Bürgerinitiativen, Vereinigungen und Verbände leisten in ihrer beratenden Funktion mit ihrer fundierten Expertise einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des aktuellen globalen politischen Rahmens und sind damit wesentlicher Bestandteil der Arbeit der FRK. Ziel ist es, die Rolle der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter zu stärken.
Auch 2027 ist geplant, eine begrenzte Zahl von Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft mit Expertise in diesem Schwerpunktbereich in die ressortübergreifende FRK-Regierungsdelegation Deutschlands aufzunehmen. Die Teilnahme ermöglicht den Organisationen, eine beratende Funktion für die Bundesregierung während der FRK anzunehmen. Außerdem erlangen sie Zugang zum Hauptgebäude der Vereinten Nationen.
Bewerbung und wichtige Hinweise
Bewerbungen werden bis zum 6. November 2026 entgegengenommen. Dabei sind der Aufruftext und die Auswahlkriterien zu beachten. Die Teilnahme der Ministerinnen und Minister findet 2027 erst in der zweiten Woche der FRK statt, also ab dem 15. März 2027. Mit der Delegationsteilnahme ist keine Kostenübernahme verbunden - die logistische Organisation von Flug, Übernachtung und Visum müssen die zivilgesellschaftlichen Organisationen selbst übernehmen.
Der Bewerbungsaufruf und der Kriterienkatalog enthalten weitere Informationen.