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Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen: Das ist das Ziel der Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union. Eine Kommission überreichte Karin Prien Vorschläge zur bürokratiearmen und wirksamen Umsetzung der Richtlinie.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptkonferenz der Gleichstellungsministerinnen und -minister sowie Senatorinnen und Senatoren (GFMK) stand die Bedeutung der Gleichstellungspolitik für eine starke Demokratie.
Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern hat vielfältige Ursachen. Sie kann nur im Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen verringert werden. Ein Baustein ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz in Entgeltstrukturen (Entgelttransparenzgesetz). Die Entgelttransparenzrichtlinie (EU) 2023/970 erfordert eine Weiterentwicklung des Entgelttransparenzgesetzes.
Unter dem Motto "Weil es sich lohnt - Entgelttransparenz jetzt!" startet Anja Stahmann die Equal Pay Day Kampagne 2025. Ziel ist es, auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen und sie zu schließen.
Frauen in journalistisch verantwortlichen Positionen angemssen beteiligen: Eine neue Studie von ProQuote Medien zu den Berufsbiographien führender Journalistinnen gibt Handlungsempfehlungen an Medienbetriebe und Politik.
Die VN-Frauenrechtskonvention von 1979 verpflichtet die Vertragsstaaten, auf allen Ebenen und in allen Bereichen, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen zu verwirklichen. Die Konvention ist damit im Völkerrecht das wichtigste Menschenrechtsinstrument für Frauen.
Das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen soll vor allem Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen. Dafür sieht es folgende Bausteine vor: Einen individuellen Auskunftsanspruch für Beschäftige, die Aufforderung von Arbeitgebern zur Durchführung betrieblicher Prüfverfahren sowie eine Berichtspflicht zu Gleichstellung und Entgeltgleichheit.